Die Feiertage lassen sich nächstes Jahr optimal zum Feiern nutzen. Warum? Bis auf das Neujahr fallen alle wichtigen Fest- und Feiertage endlich wieder auf einen Wochentag. So lässt sich die Zeit vom oder zum Wochenende herrlich überbrücken und der Kater von der Party am Vortag muss nicht im Büro kuriert werden. Allerdings gelten nicht alle Feiertage 2012 für alle Bundesländer. Typische Aus-der-Reihe-Tänzer sind beispielsweise die Heiligen Drei Könige, Fronleichnam oder Mariä Himmelfahrt, die nur in einigen Bundesländern ein Feiertag sind.

Wir Sachsen haben Glück und besitzen einen beweglichen Feiertag, den alle anderen Bundesländer nicht haben: den Buß- und Bettag. Allerdings bezahlen wir diesen Feiertag quasi auch, nämlich mit einem höheren Beitrag zur Pflegeversicherung. Das stört hierzulande aber die wenigsten, schließlich ist der evangelische Feiertag für Christen ein wichtiger Tag der Besinnung und Neuorientierung.

Auch der Reformationstag am 31. Oktober wird nicht in jedem Teil Deutschlands gefeiert. Sachsen gehört aber auch hier wieder neben Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu den Glücklichen, die diesen Tag arbeitsfrei haben. Erinnert wird dabei, wie der Name schon sagt, an Luthers Reformation der Kirche.

Viele Feiertage in Sachsen sind evangelischer Natur. Allerdings wird in katholisch geprägten Gemeinden auch Fronleichnam am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen. Für die Entscheidung, ob ein Arbeitnehmer an einem Feiertag zu Hause bleiben darf ist allerdings nicht dessen Wohn- sondern Arbeitsort ausschlaggebend. Und natürlich entsprechende Regelungen im Arbeitsvertrag.